SEO macht den Unterschied

Alles steht und fällt mit den ausgewählten Keyword(s)! Das Keyword muss ein Informationsbedarf vom User mit sich tragen (es gibt viele (verschiedene) Gründe, weswegen man ein bestimmtes Keyword sucht z.B. wenn man nach Informationen zu einen Produkt sucht, wenn man nach bestimmten Dienstleistungen sucht,…) und zu gleich von vielen Usern gesucht werden (Volume!). Nur so findet hat man „genug“ User und die richtige Suchintention von diesem (hier erfahrt ihr mehr über die Keyword Recherche).

Zielgerechtes Keyword = Informationsbedarf/Suchintention des Users x Volume

Ein Tool um das Main-Keyword, verwandte und Secondary-Keywords herauszufinden sowie nach Überbegriffen zu suchen ist Ahrefs (hier erfahrt ihr mehr über Ahrefs). Kurz erklärt: Ahrefs gibt eine Volumen-Übersicht zum Keyword, dem Traffic Potential des Keywords sowie Informationen, wie viel organischen Traffic die einzelnen Seiten bei Google bekommen, die ebenfalls auf das Keyword ranken. Zudem kann man mit Ahrefs herausfinden, nach welchen Worten User in Verbindung mit dem eigenen Keyword suchen.

Die gesammelten und neu gewonnen Keywords sollte man direkt in eine Word-Datei einfügen, in welchem man den Artikel später schreibt. So hat man einerseits eine Übersicht, mit allem was wichtig ist, kann sich selbst Prioritäten bzw. einen Fokus setzen und vergisst kein wichtiges Keyword für den Artikel.

Welche Überschriften wähle ich? Welche weiteren Ideen kann ich noch ausführen? Worüber lohnt es sich noch einen weiteren Artikel zuschreiben?

Zusätzlich ermöglicht dieses Vorgehen, die eigene Zielgruppe genauer zu bestimmen und diese direkt anzusprechen. Dies ist wichtig, da es heutzutage um eine thematische Optimierung geht und nicht mehr darum einen Text auf bestimmte Wörter zu optimieren.

Thematische Optimierung > Text auf bestimmte Wörter zu optimieren

Thematische Optimierung heißt die Zauberformel!

Es ist heute nicht mehr wichtig, das eigene Keyword möglichst oft im Text unterzubringen. Googles Algorithmen verstehen den Kontext von Texten, so dass man nicht mehr jedes Keyword mit der Brechstange reinbringen muss (z.B. Schreibtischstuhl & Stuhl für den Schreibtisch). Es ist wichtig dem User einen Mehrwert zu bieten, indem man seine Suchintention genau abpasst und ihm Informationen und Antworten auf seine Fragen gibt (dabei spielt auch die OnPage-Optimierung eine gewichtige Rolle).

Suchintention der User für Keyword und secondary Keyword herausfinden!

Die Suchintention der User verrät, was für ihn am wichtigsten ist. Sie ist der Grund, warum Personen auf eine Webseite gehen und sich Artikel zu bestimmten Themen durchlesen. Schafft man es nicht die Suchintention der User zu treffen, wird man nicht auf der ersten Google Seite genannt werden.

Bei der Suche nach dem Keyword, sieht man zudem worauf die anderen Seiten zusätzlich super ranken und was für die User dieser Seiten wichtig ist. So findet man wiederum Themen/Schlagwörter/Klicktrigger, die man im eigenen Beitrag mit abdecken kann, um dem User auf die eigene Seite zu holen. Liest man sich die Beiträge der Top-10 Seiten zum eigenen Keyword durch, kann man in Regel recht genau erkennen, was den (potentiellen) Usern wichtig ist! Dadurch versteht man, wonach die Zielgruppe sucht und wie man den Content aufbereiten sollte. Wenn die Zielgruppe z.B. Anfänger in einem bestimmten Bereich bzw. für das Keyword sind, sollte man den Text nicht zu komplex schreiben und sich bei den Erklärungen auf Dinge fokussieren, die Anfänger ebenfalls selber machen können.

Bei dem Blick auf die „Konkurrenz“ sieht man, worauf es sich lohnt zu fokussieren und ob diese es schaff, ein Thema komplett abzudecken (da man ja selber auch Experte in dem Bereich ist, kann man sehr einfach abschätzen was fehlt oder noch von Bedeutung ist). Außerdem kann man erkennen ob die Beiträge gutgeschrieben und aufbereitet sind und ob es einfach ist, besser als diese zu ranken! Ahrefs bietet hier die Möglichkeit, die Keywords der „Konkurrenz“-Seiten anzuschauen und worauf diese ranken.

Allgemein geht es nie um konkrete Keywords, sondern um Suchintention und Themen die im Rahmen der Keywords gesucht werden. Wenn man nicht weiß, was ein Keyword bedeutet, kann man in Ahrefs auch die SERPs aufmachen und sich so mehr Informationen zu dem Keyword holen sowie erkennen was für diesen Begriff rankt. Die SERPs geben zusätzlich einen genaueren Einblick darauf, was der User wirklich will.

Analyse der Konkurrenz

Um seine eigene Webseite zu optimieren und besser als die von anderen aufzubereiten, ist es wichtig, den Content der Konkurrenz zu analysieren. Damit man danach eine einfache Übersicht hat, kann man die Top-5 bis Top-10 Ergebnisse einfach in einer Excel-Datei nach Google-Ergebnissen sortieren. Damit man dabei einen guten Überblickt behält sollte man die einzelnen Webseiten nach verschiedenen Punkten bewerten.

Dies sollten unter anderem die Relevanz (wie gut ist der Inhalt des Artikels), Vollständigkeit (werden alle wichtigen Dinge abgedeckt in dem Artikel; sind Referenzen dazu genannt), die Lesbarkeit (wie ist der Content aufbereitet; sind Videos und Bilder vorhanden; länge der Absätze) die Genauigkeit (wie genau wird auf die einzelnen Aspekte eingegangen), die Aktualität (gibt es schon neue Sachen, die besser sind) und die Verlinkungen/Empfehlungen zu weiteren verwandten Themen. Dadurch erkennt man ebenfalls, worauf man eingehen sollte, um die Konkurrenz zu übertreffen.

Umfangreicher Artikel? Umfangreiche Themenliste!

Möchte man einen wirklich umfangreichen Artikel schreiben, sollte man sich zudem nicht nur die Top-3 Keywords der „Konkurrenz“ anschauen, sondern zumindest die Top-10. Daraus kann man dann verschiedene Themen ableiten und dieser in einer Liste zusammenfassen. Man bekommt so eine umfangreiche Übersicht über alle Themen und Sub-Themen, die mit dem Keyword irgendwie zusammengehören. Ebenfalls kann man dadurch erkennen, ob man selber bestimmte Keywords vergessen hat im Zusammenhang mit dem Thema.

Aus der Themenliste muss man dann eine sinnvolle und gute Struktur aufbauen für den geplanten Beitrag. Zudem kann die Themenliste auch für weitere Beiträge dienen, wenn man bereits bei der Recherche merkt, dass der Artikel zu umfangreich wird.

Auf geht es an den Artikel: Das Intro

Mit der angefertigten Themenliste kann man bereits ein kurzes Intro schreiben, welches im ersten Satz auf das Haupt-Keyword eingeht und kurz erklärt, welche anderen Keywords noch relevant sind im Zusammenhang mit dem Thema. Zuletzt sollte im Intro unbedingt darauf eingegangen werden, warum der eigene „Guide“ besser ist als andere von der Konkurrenz und was bei diesem fehlt bzw. was man selber mehr bietet.

Zusätzlich ist es vorteilhaft zu sagen, dass (nur wenn man sie nutzt!) man verschiedene Medien in dem Artikel nutzt, um alles ansehnlicher und einfacher zu erklären. Ebenfalls sollte man immer Disclaimer nutzen, damit der User weiß wohin er muss.

Das Intro muss immer konkret und überzeugend sein. In wenigen Wörtern muss man dem Nutzer vermitteln, dass er Artikel genau seine Suchintention abdeckt und gleichzeitig aufzeigen, warum der Artikel der beste ist! Dabei muss aber natürlich auch klar sein, dass man die Wahrheit sagt und nicht irgendeinen Schmarrn erzählt, den man sich selbst ausgedacht hat.

Falls Ihr weitere Hilfe braucht, um einen richtig guten Artikel zu schreiben, klickt hier.

Umsetzen des eigenen Ansatzes

Ist das Intro geschrieben, geht es darum den eigenen Ansatz umzusetzen. Vorab hat man sich bereits überlegt, ob der Artikel konkrete Antworten auf bestimmte Fragen geben soll oder z.B. über ein bestimmtes Thema breitflächig informiert. Nun geht es um die Frage, ob bzw. wie man diesen mit übersichtlichen Graphiken, Videos oder ähnlichem abrunden kann. Hat man ein breites Thema bietet es sich an auf verschiedene Alternativen einzugehen, so dass man dieses genau erklären kann. Es gilt darauf zu achten, dass der eigene Ansatz nicht einfach von anderen imitiert und kopiert werden kann. Nur so bleibt er aktuell und unnachahmlich.

Dies ist umso bedeutender, wenn man etwas Besonderes weiß oder kann, was die Konkurrenz nicht anzubieten hat. Dies sollte man immer herausstellen, da man für solche Besonderheiten oft Lob oder natürliche Links von anderen Seiten bekommt. Seiten, die sich mit den gleichen Themen beschäftigen, diese Informationen aber nicht haben oder sie nicht wissen aufzubereiten, weisen oft auf den Content von anderen hin (Infos zur weiteren Backling Generierung findet ihr hier).

Im Mittelpunkt sollte immer die User Zufriedenheit stehen. Sie ist der wichtigste Teil und unterscheidet einen von der Konkurrenz. Auch wenn man genauso rankt wie diese, werden die User immer auf die Webseite gehen, welche einen Mehrwert zu anderen Seiten bietet (und sei es nur wegen einer schönen Aufbereitung der Daten). Beginnt man mit dem Schreiben, sollte man den Artikel in einem ersten Schritt einfach runterschreiben und in einem zweiten Schritt mit der Korrektur und dem Löschen von Inhalten beginnen. Hierbei ist es wichtig im Hinterkopf zu haben: Content ist, war & bleibt King!

Was sollte man noch beachten?

  • Keywords, die eigentlich gar keinen Sinn mehr machen, kann einfügen indem man z.B. sagt „XYZ“ braucht ihr gar nicht mehr
  • Intros anderer Seiten anschauen, um zu verstehen, warum der User auf eine bestimmte Seite geht
  • Yoast-SEO nutzt jeder, bringt alleine nichts
  • Klartext reden und konkret bleiben – keine Filler nutzen
  • Google Maps immer mit einbauen
  • Durchgängig Notizen zu allem oben beschriebene sowie zu Auffälligkeiten von der Konkurrenz machen (z.B. Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Webseiten, coole Graphiken, usw...)
  • Aufs Content-Design achten
  • Themenlisten erstellen
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